Die Gräfin von Parma

Sándor Márai war einer der bedeutendsten ungarischer Lyriker, Schriftsteller und Dramatiker des 20. Jahrhunderts. Seine zahlreichen Romane und Tagebücher, die in Márais Heimat Ungarn jahrzehntelang verboten waren, werden nun international wiederentdeckt.

Der vornehme Fremde bezieht das schönste Gastzimmer im "Weißen Hirschen" zu Bozen: mit großen Fensterflügeln auf den Hauptplatz, mit vergoldeten Möbeln und einem venezianischen Spiegel über dem Kamin. Hier kann er sich, nach den Strapazen seiner Flucht aus den Bleikammern, endlich ausruhen. Hier kann er mit dem Stubenmädchen flirten und seinen Begleiter, den etwas verlotterten Klosterbruder Balbi, auf Botengänge zum Modisten und Perückenmacher schicken.
Da erfährt er, dass auch der Graf von Parma mit seiner blutjungen schönen Frau in der Nähe weilt - und augenblicklich ist es um seine Lässigkeit geschehen. Denn Franziska ist die einzige Frau, die ihn je wirklich berührt hat.

Quelle
Titel: Die Gräfin von Parma
Autor: Sándor Márai
Erscheinungsjahr: 2004
Verlag: Piper
ISBN-Nr.: 3-492-27050-6

 
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