Lebenskörner

Astrid Kofler ist 1965 in Bozen geboren. Sie ist studierte Germanistin, Theaterwissenschaftlerin, freischaffende Journalistin wie Autorin. Und sie ist Filmemacherin. So ist es denn auch kein Wunder, dass sich bereits die erste Seite ihrer „Lebenskörner“ liest wie eine Kameraeinstellung zu Beginn eines Films, der Geschichten von gestern erzählen möchte.

 Am Ostermontag im Jahr 1927 wandert  der Hausierer Giuseppe gemeinsam mit seiner jüngsten Tochter von Hof zu Hof und verkauft Saatgut. Siebzig Jahre später braust Rosina im Auto über enge Kurven ins Tal hinab. Rosinas und Giuseppes Leben laden den Leser ein, teilzuhaben. Astrid Kofler gewährt sanftmütige und vielschichtige Einblicke in die Schicksale der Menschen in Südtirol vor dem Hintergrund der politischen Umwälzungen.

 Behutsam schildert sie Kapitel von gestern und vorgestern und verknüpft sie zu der Geschichte eines Dorfes, das dadurch fast wie im heute erscheint. Die Dorfbewohner rücken in den Mittelpunkt, das tägliche Miteinander, das übliche Gegeneinander und die Essenzen des Lebens: Geburt und Tod, Liebe, Arbeit und Essen.

Quelle
Titel: Lebenskörner
Autor: Astrid Kofler
Erscheinungsjahr: 2010
Verlag: Haymon
ISBN-Nr.: 978-3852186320

 
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