Dreharbeiten mit Tieren

Für Dreharbeiten mit Tieren sind keine besonderen Drehgenehmigungen erforderlich. Es reicht aus, dem jeweiligen gebietszuständigen Amtstierarzt Bescheid zu geben, wann, wo, welche und wie viele Tiere im Einsatz sind. Im Falle, dass Tiere von unterschiedlichen Besitzern im Einsatz sind, muss bei der zuständigen Sanitätseinheit eine Genehmigung zur Tieransammlung eingeholt werden. Der gebietszuständige Amtstierarzt prüft unter Umständen vor Ort, dass die gesetzlichen Bestimmungen bezüglich Tierhaltung, Hygiene und Impfauflagen eingehalten werden.

Der Transport von Tieren darf grundsätzlich nur von ermächtigten Tiertransporteuren durchgeführt werden. Beim Transport von einigen wenigen Heimtieren, welche z.B. mit ihrem Besitzer bzw. Tiertrainer reisen, gilt diese Regelung nicht.

Bei der Einfuhr von Tieren aus anderen italienischen Regionen müssen diese demselbem Gesundheitsstatus entsprechen wie in Südtirol vorgesehen. Entsprechen die Tiere nicht dem Status, ist eine amtstierärztliche Gesundheitsbescheinigung (Mod. 4) erforderlich.

Bei der Einfuhr von Tieren aus anderen EU – Staaten ist für Nutztiere (Rinder, Schafe, Schweine usw.) eine internationale Gesundheitsbescheinigung notwendig. Der Empfänger der Tiere (außer registrierte Pferde) muss beim Veterinäramt für EU-Angelegenheiten in Sterzing angemeldet sein und dort spätestens 24 Stunden vor Ankunft der Tiere mittels Fax eine diesbezügliche Meldung erstatten.

Für Heimtiere (Hunde, Katzen usw.) ist ein Heimtierpass erforderlich, in welchem eine gültige Tollwutimpfung verzeichnet ist. Es ist aber keine spezielle Anmeldung erforderlich.

Grundsätzlich dürfen nur Nutztiere nach Südtirol gebracht werden, welche aus Gebieten und Tierhaltungen stammen, welche demselben gesundheitlichen Status entesprchen wie in Südtirol vorgesehen. Informationen dazu, kann der jeweils zuständige Amtstierartz (der Gemeinde des Drehortes oder des Unterkunftsortes der Tiere) geben.

Werden Nutztiere aus Nicht-EU-Ländern nach Südtirol eingefahren, ist eine präventive Genehmigung des Gesundheitsministeriums erforderlich. Bei Heimtieren sind wiederum keine speziellen Genehmigungen erforderlich. Die Schweiz gilt für tierärztliche Bestimmungen nicht als Drittland, sehr wohl aber was die Zollbestimmungen betrifft.

 
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