Drehen auf öffentlichem Grund

Die Dreharbeiten in Südtirol gestalten sich problemlos und erfreulich unbürokratisch. Vor allem deshalb, weil keine „allgemeine Drehgenehmigung“ notwendig ist. Genehmigungspflichtig sind Dreharbeiten auf öffentlichem Grund nur dann, wenn diese Beeinträchtigungen, beispielsweise von Verkehrsteilnehmern oder Anwohnern zur Folge haben. Dies ist meistens dann der Fall, wenn Licht- und Kameratechnik am Set zur Verfügung stehen oder wenn Versorgungsleitungen auf öffentlichen Wegen oder Plätzen verlegt werden müssen.

Auf jeden Fall lohnt sich eine rechtzeitige Kontaktaufnahme mit den zuständigen Gemeindeämtern, bzw. der Gemeindepolizei um eine problemlose Abwicklung zu gewährleisten. Dabei genügt in den kleineren Gemeinden grundsätzlich eine Anfrage beim Bürgermeister oder zuständigen Gemeindesekretär, in den Städten allerdings müssen Ansuchen zur sog. „Besetzung von öffentlichem Grund“ gestellt werden. In diesem Ansuchen müssen die Dauer der Dreharbeiten, das betroffene Stadtgebiet spezifiziert werden, sowie alle sonstigen Beeinträchtigungen welche unter Umständen entstehen (Straßensperrungen usw.). Im Falle von Veränderungen oder Umbauarbeiten an Gebäuden, Straßen usw. empfiehlt sich ein Lokalaugenschein mit dem zuständigen Amt.

 
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