Drehen auf privatem Grund

Grundsätzlich dürfen Gegenstände, die im fremden Eigentum stehen und keine urheberrechtlich geschützten Werke darstellen auch ohne Zustimmung des Eigentümers „abgefilmt“ werden. Eine Drehgenehmigung (d.h. einer zivilrechtliche Zustimmung) des Eigentümers einer Liegenschaft/eines Gebäudes braucht es dann, wenn das Gebäude im Zuge der Dreharbeiten betreten wird, oder ein nicht öffentlicher Weg auf dem Grundstück für besondere Einstellungen genutzt werden muss. Informationen darüber, wer Eigentümer einer Liegenschaft/Gebäudes ist, sind u.a. in dem für jedermann öffentlich zugänglichen Grundbuch ersichtlich. Ebenso ist auf jeden Fall auch die Einwilligung eines Mieters/Pächters der Liegenschaft einzuholen. Der Abschluss eines sog. „Motivvertrages“, in welchem die Regeln und Pflichten beider Parteien definiert werden, ist üblich. Zivilrechtlich entspricht er den Kriterien eines Mietvertrages.

 
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