Einreise und Aufenthalt

Jeder Unionsbürger hat das Recht, nach Italien einzureisen. Er benötigt hierzu lediglich einen gültigen Personalausweis oder Reisepass, Ein- oder Ausreisevisa werden von dieser Personengruppe nicht verlangt. Grundsätzlich brauchen EU-Bürger in Italien, wie auch in den anderen Mitgliedsstaaten, keine Aufenthaltsgenehmigung zu beantragen. Bei einem Aufenthalt von mehr als drei Monaten ist jedoch eine Meldung beim zuständigen Meldeamt der Wohnsitzgemeinde notwendig.

Bürger aus Staaten, die nicht Mitglied der Europäischen Union sind, können durch Vorzeigen ihres Reisepasses oder - falls nötig - ihres Visums nach Italien einreisen. Ein Visum für Reise-, Geschäfts- oder Studientätigkeiten berechtigt zum kurzfristigen Aufenthalt im Schengenraum für eine Gesamtdauer von höchstens drei Monaten im Halbjahr. Visa berechtigen jedoch nicht zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit. Sie werden im Ausland von der italienischen Vertretungsbehörde (Botschaft oder Konsulat) ausgestellt und sind im Inland nicht verlängerbar.

Bürger bestimmter Länder wie den Vereinigten Staaten, Australien, Kanada und Japan sind von der Visapflicht befreit, wenn ihr Aufenthalt höchstens drei Monate beträgt.

Nicht EU-Bürger, die sich mehr als drei Monate in Italien aufhalten möchten, müssen spätestens acht Tage nach ihrer Einreise eine Aufenthaltsgenehmigung bei der zuständigen Quästur beantragen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

BLS möchte sich bei Donatella Mugnano, Studio Legale Miccichè - Patriarca aus Rom für die Bereitstellung dieses Kapitels bedanken. (Stand Jän. 2011)

 
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