Papiere im Griff

Wer in Südtirol zu arbeiten beginnt, macht unweigerlich Bekanntschaft mit der italienischen Bürokratie. Mit den notwendigen Infos gibt es jedoch zumindest für Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union keinerlei Grund, daran zu verzweifeln. Um einen Arbeitsvertrag unterschreiben zu können, reicht im Privatsektor zumeist ein einziges Dokument: die Steuerkarte. Zu berücksichtigen gilt auch, dass Arbeitsstellen im öffentlichen Dienst prinzipiell nur italienischen oder EU-Bürgerinnen und Bürgern offen stehen.

Um an einem Wettbewerb teilzunehmen oder sich in die sogenannten Ranglisten für offene Stellen einzuschreiben, braucht es zwei Südtiroler Spezifika: den Zweisprachigkeitsnachweis und die Erklärung der Sprachgruppenzugehörigkeit. Darüber hinaus müssen für Stellen im öffentlichen Dienst im Ausland erworbene Schul- und Studienabschlüsse bzw. Berufstitel anerkannt werden. Die Anerkennung von Berufstiteln kann auch außerhalb der öffentlichen Verwaltung für eine Reihe so genannter reglementierter Berufe notwendig sein. Ob Ihre Berufskategorie dazu zählt, können Sie in einem entsprechenden Verzeichnis unter dem Punkt Anerkennung von Berufstiteln überprüfen.

 
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