Immobilienpreise

Je zentraler oder touristisch erschlossener, desto teurer: Auf diese Kurzformel lassen sich Südtirols Immobilienpreise bringen. Aufgrund der beschränkt verfügbaren Talflächen sind die Immobilienpreise zwar niedriger als in italienischen Großstädten, aber dennoch tendenziell höher als in vergleichbaren norditalienischen Regionen. Je nach Himmelsrichtung und Gemeinde gibt es jedoch zahlreiche Abstufungen nach oben oder unten. Quadratmeterpreise unter 2.000 Euro finden sich vor allem in den westlichen Bezirken des Landes, dem Vinschgau und Teilen des Burggrafenamts. Am teuersten ist es in den Tourismushochburgen der Dolomiten, wo der Quadratmeterpreis für Top-Immobilien bis auf über 10.000 Euro steigen kann.

Am begehrtesten sind Wohnungen in der Landeshauptstadt Bozen. Im Stadtzentrum liegt der Quadratmeterpreis für Wohnungen in durchschnittlichem Zustand derzeit zwischen 3.100 und 3.700 Euro; für Mietwohnungen sind es zwischen 9 und 10,8 Euro pro Quadratmeter. Bei Wohnungen im Top-Zustand steigen die Preise in dieser Lage auf 3.900 bis 5.300 Euro bzw. 11,4 bis 15,4 Euro pro Quadratmeter.

In den übrigen Bezirkshauptstädten bewegen sich die Kaufpreise im Durchschnitt zwischen 2.000 und 3.000 Euro; bei den Mieten reicht die Bandbreite je nach Zustand und Lage zwischen 5 und 10 Euro pro Quadratmeter.

 
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